Ritualfelder

Schamanische Ritualplätze sind heilige Orte, die als Tore zwischen den Welten dienen und so gestaltet sind, dass Himmels- und Erdkräfte in Beziehung treten können. Sie  werden seit jeher genutzt, um mit den Kräften der Natur, den Ahnen und den Geistwesen in Kontakt zu treten. Diese Plätze sind oft durch besondere geomantische Merkmale wie Wasserläufe, markante Felsen oder alte Bäume gekennzeichnet.

Am Wolkenstein-Pfad sind solche Ritualplätze am entstehen, die dann auch für Heilrituale und Zeremonien genutzt werden können. Sie bieten eine  Atmosphäre, in der tiefe Verbindung und inneres Erleben möglich ist, um spirituelle Arbeit zu ermöglichen. Die Rituale an diesen Orten zielen darauf ab, Harmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos herzustellen.

Am Wolkensteinpfad arbeiten wir daran, diese Verbindung im Kraftgarten und in der Ritualarbeit erfahrbar zu machen. Der Wolkenstein dient dabei als Mittler zwischen der kosmisch-männlichen Energien und der weiblichen Energie von Mutter Erde. Hier können die Energien der Himmelsrichtungen und Elemente bewusst erlebt und genutzt werden. Diese Plätze bieten Raum für Meditation, Heilung und die Verbindung mit der Natur.

Der rituelle Kreis ist eine heilige Ordnung, der die vier Himmelsrichtungen, die Elemente und die Weisheit indigener Traditionen in sich vereint. Er wirkt als lebendiges Prinzip. Je nach dem, wo wir gerade im Leben stehen, zeigen sich uns unterschiedliche Aufgaben und Lernfelder, um in unser inneres Gleichgewicht zu kommen. Der heilige Kreis dient als Brücke zwischen Mensch und Natur.

Die vier Himmelsrichtungen

Jede Himmelsrichtung steht für bestimmte Qualitäten — für Lebensphasen, Elemente, Krafttiere und Lernaufgaben. Im Osten geht die Sonne auf: Neubeginn, Klarheit, der Atem des Lebens. Im Süden steht die Kraft der Reife und des vollen Ausdrucks. Im Westen wendet sich das Licht — Einkehr, Träume, Loslassen. Im Norden ruht die Weisheit des Alters, die Stille, die Erdung.

Im Seminar lernen wir, diese Qualitäten nicht nur zu verstehen, sondern in der eigenen Wahrnehmung und im eigenen Leben zu spüren.


Spiralenergie als Schöpfungsenergie

Jedes Spiralfeld hat einen eigenen Spirit, ein eigenes „Geistfeld“. Je öfter es genährt wird, desto größer wird es und desto leichter fällt es uns, uns damit zu verbinden. Die Spirale wird linksherum betreten, damit kann alles an die Erde abgegeben werden, was nicht mehr gebraucht wird. In diesem leeren Zustand verbinden wir uns in der Mitte der Spirale mit den 4 Himmelsrichtungen und den 4 Elementen sowie mit Himmel und Erde. Gesundheit bedeutet, dass die 4 Elemente, aus denen wir auch selbst bestehen, in Balance sind. Hinzu kommt die Anbindung an die Weltenachse, der Verbindung von Mutter Erde und dem Kosmos. Beim Hinausschreiten aus der Spirale drehen wir uns rechtsherum und laden uns somit mit der positiven Energie wieder auf.

Linksdrehende und rechtsdrehende Wellenlängen

Aus der Radiaesthesie wissen wir, dass sich Wellenlängen linkszirkular und rechtszirkular ausbreiten können. Linksdrehend steht dabei für abladend, was im Extremfall bis zum Stillstand führen kann; rechtsdrehend für aufladend. Die Lebensenergie, die uns stärkt, ist dabei immer rechtsdrehend. Trotzdem zeigt das Beispiel mit der Spirale, dass links- und rechtsdrehend auch immer in einer Balance zueinander stehen sollte. So kann es durchaus sinnvoll sein, sich auf einer linksdrehenden Wasserader für eine gewisse Zeit abzuladen. Nur sollte dies natürlich kein Dauerzustand, z.B. im Schlafbereich, sein.

Reisen in andere Welten — die „zweite Aufmerksamkeit“

Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen verkörpern die 4 materiellen Welten. All diese Welten haben auch eine geistig-spirituelle Ebene; sie sind beseelt. Durch achtsames Üben können wir Zugang zu den Stein-, Pflanzen- und Tierseelen bekommen.

Für das Reisen in die anderen Welten brauchen wir Gefährten, Begleiter wie z.B. die Krafttiere. Diese sind unsere Navigation. Sind wir darin geschult, werden wir auch die geomantisch interessanten Orte und Kraftplätze mit einer nochmals anderen Qualität erleben und erfahren dürfen.


Wandern zwischen den Welten

In der Radiaesthesie wie in der Geomantie und im Schamanismus geht es um Resonanz und damit um Wellenlängen, um die Fähigkeit, an bestehende Felder anzukoppeln. Dabei kann es sein, dass Zeit und Raum keine Rolle mehr spielen. Diese Fähigkeit kann erlernt und vertieft werden. Das innere Universum überschneidet sich mit dem äußeren Universum, die Realitäten kreuzen sich. Es kann zwischen den Welten gewandert werden.

Derzeitige Angebot

  • Einführung ins Medizinrad in schamanischen Seminaren
  • Meditationsarbeit mit den vier Richtungen
  • Einzelbegleitung in schamanischer Ritualarbeit








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